{"id":2195,"date":"2026-06-08T12:57:48","date_gmt":"2026-06-08T12:57:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=2195"},"modified":"2026-06-10T08:10:09","modified_gmt":"2026-06-10T08:10:09","slug":"eichenlaub-albert-1910-1943","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=2195","title":{"rendered":"Albert Eichenlaub (1910-1943)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem Friedhof in Herxheim wird auf dem unteren Teil des Grabsteins f\u00fcr Georg Eichenlaub und Margareta geb. Seither an Max, Albert und Erich Eichenlaub erinnert. Das eiserne Kreuz zwischen den Lebensdaten verdeutlicht, dass alle drei nicht mehr aus dem Zweiten Weltkrieg zur\u00fcckkamen und in fremder Erde ruhen.\u00a0Es handelt sich um drei Br\u00fcder der Landwirtsfamilie Georg und Margareta Eichenlaub aus der Holzgasse 23 in Herxheim.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ehepaar hatte acht Kinder, wovon zwei schon im Kindesalter starben. Albert, der zweit\u00e4lteste der Br\u00fcder war am 2. Juli 1910 in Herxheim auf die Welt gekommen. Sein \u00e4lterer Bruder Eugen sollte der Tradition folgend den elterlichen Bauernhof \u00fcbernehmen.&nbsp;Albert, als&nbsp;Zweitgeborener, erlernte das Metzgerhandwerk.&nbsp;Der j\u00fcngere Bruder Karl durfte das Gymnasium besuchen und wurde nach dem Krieg Lehrer. Die Wiedereinrichtung der Wehrmacht im Jahre 1936 traf Alberts j\u00fcngeren Bruder, den damals 18j\u00e4hrigen Max als ersten, als dieser den zweij\u00e4hrigen Wehrdienst leisten musste.&nbsp;<br>&nbsp;Albert war zu diesem Zeitpunkt mit dem Wanderbuch des Fleischerhandwerks ausgestattet und beruflich engagiert unterwegs. In seiner Freizeit trainierte und spielte er f\u00fcr den Herxheimer Fu\u00dfballverein Viktoria. 1939 wurde er Mitglied der NSDAP.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"846\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/verbandsbuch-1024x846.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2200\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/verbandsbuch-1024x846.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/verbandsbuch-300x248.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/verbandsbuch-768x635.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/verbandsbuch.jpg 1030w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Verbandswanderbuch von Albert Eichenlaub (Vorder- und R\u00fcckseite)<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Eichenlaub-Albert.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges ahnte Albert noch nicht, dass auch er bald zu den Waffen gerufen w\u00fcrde. Kurz vor Beginn des Frankreichfeldzugs kam der Einberufungsbefehl. Das war im April 1940. Sein Arbeitgeber verzichtete nur ungern auf ihn, denn Ersatz f\u00fcr ihn gab es nicht, waren doch ann\u00e4hernd alle jungen M\u00e4nner bei den Soldaten. Albert war nun Soldat des Infanterieersatzbataillon 304 und geh\u00f6rte zu den 406.000 jungen M\u00e4nnern seines Jahrgangs&nbsp;in Deutschland, die Anfang des zweiten Kriegsjahres zu den Waffen gerufen worden waren. Zu den Waffen gerufen war auch die Mehrzahl seiner Kameraden des Fu\u00dfballvereins Viktoria, so dass dieser den Spielbetrieb beschr\u00e4nken und schlie\u00dflich ab August 1942 ganz einstellen musste.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"704\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Eichenlaub-Albert-ca.-1930-vorn-2.v.l-1024x704.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2196\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Eichenlaub-Albert-ca.-1930-vorn-2.v.l-1024x704.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Eichenlaub-Albert-ca.-1930-vorn-2.v.l-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Eichenlaub-Albert-ca.-1930-vorn-2.v.l-768x528.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Eichenlaub-Albert-ca.-1930-vorn-2.v.l-1536x1055.jpg 1536w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Eichenlaub-Albert-ca.-1930-vorn-2.v.l-2048x1407.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Adolf Eichenlaub (2. vorne links) ca. 1930 mit anderen jungen M\u00e4nnern aus Herxheim beim Fu\u00dfball spielen <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alberts j\u00fcngerer Bruder Max war schon zuvor in den Kriegsdienst gerufen worden und nun waren auch Alberts weitere Br\u00fcder Karl und Erich zum Milit\u00e4r eingezogen. Er und seine drei Br\u00fcder geh\u00f6rten fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu dem Millionenheer, welches Nazi-Deutschland im Juni 1941 zum \u00dcberfall auf die Sowjetunion in Stellung brachte. Alberts Bruder Erich war der erste, den der Tod an der Front einholte. Ihn hatte schon am 8. August 1941, zwei Monate nach Beginn des Russlandfeldzuges an der Nordfront eine feindliche Kugel t\u00f6dlich getroffen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/brief-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2198\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/brief-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/brief-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/brief-768x515.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/brief-1536x1030.jpg 1536w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/brief.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Feldbrief von Albert Eichenlaub an seine Eltern vom 4. Januar 1943 (links); Todesmeldung des Kompanief\u00fchrers vom 21. Januar 1943<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es konnte nicht herausgefunden werden, wo Alberts Einheit zu diesem Zeitpunkt im Einsatz standen. Ein erhaltener Brief an seine Eltern, datiert vom 4. Januar 1943 liefert den Hinweis, dass er \u2013 mittlerweile am 1. Dezember&nbsp;1941 zum Gefreiten bef\u00f6rdert &#8211; noch bis Ende 1942 in Frankreich weilte, bevor auch er mit seiner Einheit an die sowjetisch-russische Front kommandiert wurde. Best\u00e4tigt wird diese Vermutung durch ein Gutachten des DRK-Suchdienstes, wo&nbsp; es hei\u00dft:<br>&nbsp;<em>\u201eNach der Einschlie\u00dfung der deutschen sechsten Armee in Stalingrad am 23. November 1942 waren die Truppen der Roten Armee rund 250 km nach Westen vorgedrungen und haben bis zum Jahresende gro\u00dfe Gebiete zwischen Don und <\/em><em>Donez<\/em><em> zur\u00fcckerobert. Zum Ausbau einen neuen Abwehrfront wurden deutsche Reserven in Eiltransporten herangef\u00fchrt, darunter die in Frankreich stehende 304. Infanterie-Division.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diesen Vorgang beschreibt Albert im o.g. Brief so: <em>\u201e<\/em><em>Habe nicht viel Zeit, zum Schreiben, wir hausen heute Nacht mit 20 Mann in einer kleinen H\u00fctte, <\/em><em>zum<\/em><em> Unterschied zwischen Frankreich und hier.<\/em><em><br>&nbsp;Wir wurden nach 16-t\u00e4giger Bahnfahrt ausgeladen, dann ging es per Stra\u00dfe einige Tage weiter, sind <\/em><em>jetzt an der Front angelangt. Sind recht schnell zum Einsatz gekommen. Das haben wir vor allen Dingen den Rum\u00e4nen und Italienern zu verdanken, die haben n\u00e4mlich sch\u00f6n ausgebaute Stellungen verlassen und sind gefl\u00fcchtet. K\u00f6nnt euch denken, wie es da zuging.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Habe<\/em><em> schon eine kleine Ahnung bekommen, von der russischen Front. Leider haben wir einige Ausf\u00e4lle an Toten und Verwundeten. Auch ein gute<\/em><em>r Kamerad, mit dem ich seit Anfang meiner Milit\u00e4rzeit beisammen war, ist von einem Sp\u00e4htrupp nicht zur\u00fcckgekehrt. Kurz bevor er weg ging, sagte er mir noch, wenn er nicht wieder zur\u00fcckkommt, soll ich seine Angeh\u00f6rigen benachrichtigen. Er ist aus Lindenberg<\/em>&nbsp;<em>bei Neustadt.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur zwei Wochen sp\u00e4ter, ging ein Brief an die Eltern, diesmal vom Kompanief\u00fchrer, Oberstleutnant Alleinacker, mit dem 21. Januar 1943 als Datum. Es ist die Nachricht von Alberts\u00a0 Tod. Darin hei\u00dft es:<br>\u00a0\u201e<em>E<\/em><em>s schmerzt mich unendlich, Ihnen mitteilen zu m\u00fcssen, dass er lieber Sohn seit dem 17. Januar vermisst und bis jetzt haben wir vergebens gewartet und gehofft, er w\u00fcrde wieder eintreffen. Es ist aber trotzdem nicht ganz ausgeschlossen, dass er noch bei <\/em><em>irgend einem<\/em><em> Truppenteil zur\u00fcck gehalten wird oder als verwundet oder mit Erfrierungen ins Lazarett gekommen ist. Wir haben aber noch keinerlei Nachricht erhalten k\u00f6nnen. Am 16. <\/em><em>Januar bekamen wir den Befehl, uns vom Feind zu l\u00f6sen, wurden aber dabei eingekesselt. Der Russe bek\u00e4mpfte uns von allen Seiten und wir wurden fast alle versprengt und mussten uns einzeln durchschlagen. \u2026 Sein Opfer gibt uns die Verpflichtung zum weiteren <\/em><em>A<\/em><em>ushalten im harten Ringen gegen den Bolschewismus und unsere \u00fcber alles geliebte Heimat zu sch\u00fctzen.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"766\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ErichMaxAlbert-rechts-1024x766.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2199\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ErichMaxAlbert-rechts-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ErichMaxAlbert-rechts-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ErichMaxAlbert-rechts-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ErichMaxAlbert-rechts-1536x1149.jpg 1536w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ErichMaxAlbert-rechts-2048x1532.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Fotomontage von Erich, Max und Albert Eichenlaub aus Herxheim<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kunde vom Tod seines Bruders Max&nbsp;wird Albert nicht mehr erreicht haben.<br>&nbsp;Sein genaues Schicksal wird wohl f\u00fcr immer im Verborgenen bleiben, gleichwohl uns das o.&nbsp;g.&nbsp;Gutachten des DRK-Suchdienstes Einblicke in die Situation dieses Frontabschnitts gibt. Dort lesen wir:<br>&nbsp;\u201e<em>H<\/em><em>eftige Angriffe des Gegners verlang<\/em><em>t<\/em><em>en bereits Ende Dezember zur Aufgabe vorgeschobene St\u00fctzpunkte. Am 1. Januar 1943 erzielten hier die <\/em><em>Verb\u00e4nde einer sowjetischen Gardearmee tiefe Einbr\u00fcche und drangen in den n\u00e4chsten Tagen von Norden und von Osten in Richtung Kamenz vor. Trotz z\u00e4hen Widerstandes mussten die Bataillone langsam zur\u00fcckweichen, nachdem sie bei den K\u00e4mpfen um die Ortschaften <\/em><em>Trofimoff<\/em><em>, <\/em><em>Ros<\/em><em>sosch<\/em><em>, <\/em><em>Wolln<\/em><em>j<\/em><em>y<\/em><em> und <\/em><em>Sabuldygin<\/em><em> hohe Verluste erlitten hatten. Mitte Januar gelang es, an der Rollbahn <\/em><em>Miller<\/em><em>owo<\/em><em>-Kamenz Stellungen <\/em><em>\u2026<\/em><em> vor\u00fcbergehend zu halten. Als aber sowjetische Panzer, Kavallerie und <\/em><em>Skit<\/em><em>ruppen weiter westlich \u00fcber <\/em><em>Plotina<\/em><em> zum <\/em><em>Don<\/em><em>ez<\/em><em> vordrangen, schlugen sich die nahezu eingeschlossenen Einheiten bei <\/em><em>Stariza<\/em><em> und <\/em><em>Dawydo<\/em><em>-Ni<\/em><em>k<\/em><em>ols<\/em><em>k<\/em><em> auf das Westufer des zugefrorenen Stromes durch und verteidigten anschlie\u00dfend einen Abschnitt der Bahnlinie n\u00f6rdlich von <\/em><em>Kras<\/em><em>s<\/em><em>no<\/em><em>don<\/em><em> bei Belo-<\/em><em>Skelawatyj<\/em><em>, um den R\u00fcckzug anderer Verb\u00e4nde zu erm\u00f6glichen. Anfang Februar l\u00f6sten sich die restlichen Kampfgruppen der Division vom Gegner und hielten n\u00f6rdlich von <\/em><em>Kras<\/em><em>s<\/em><em>n<\/em><em>yj<\/em><em> L<\/em><em>utsch <\/em><em>Stellungen bei <\/em><em>Sterowka<\/em><em>. Nach dem Verlust von <\/em><em>Woroschilowgrad<\/em><em> am 12. Februar wurde der R\u00fcckzug zum M<\/em><em>ius<\/em><em>, ostw\u00e4rts von <\/em><em>Stalino<\/em><em>, fortgesetzt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Viele Soldaten der 304. Infanteriedivision, darunter auch der verschollene <\/em><em>A<\/em><em>lbert Eichenlaub, <\/em><em>werden seit diesen K\u00e4mpfen vermisst.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei S\u00f6hne der Familie Eichenlaub ruhen in russischer Erde. Auf einem der 107 Granitw\u00fcrfel des Soldatenfriedhofes Rossoschka bei Wolgograd ist auch der Name von Albert Eichenlaub eingraviert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es f\u00e4llt schwer, den Schmerz nachzuempfinden, wenn drei S\u00f6hne einer Familie im Felde bleiben. Der \u00e4lteste Bruder Eugen durfte gem\u00e4\u00df einer Regelung fr\u00fchzeitig den Dienst an der Front quittieren, Bruder Karl kam nach zweij\u00e4hriger russischer Kriegsgefangenschaft zur\u00fcck und tat als Lehrer Schuldienst. Nicht genug, dass die Familie um drei S\u00f6hne trauerte, schlug der Krieg noch ein weiteres Mal zu, als 1942 die Bombenlast zur\u00fcckkehrender alliierter Bomber das b\u00e4uerliche Anwesen&nbsp;in der Holzgasse traf und Scheuer und Stallungen ausbrannten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Dr. Klaus Eichenlaub)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Friedhof in Herxheim wird auf dem unteren Teil des Grabsteins f\u00fcr Georg Eichenlaub und Margareta geb. Seither an Max, Albert und Erich Eichenlaub erinnert. Das eiserne Kreuz zwischen den Lebensdaten verdeutlicht, dass alle drei nicht mehr aus dem Zweiten Weltkrieg zur\u00fcckkamen und in fremder Erde ruhen.\u00a0Es handelt sich um drei Br\u00fcder der Landwirtsfamilie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2195","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2195"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2195\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2219,"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2195\/revisions\/2219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}