{"id":2185,"date":"2026-06-08T12:40:42","date_gmt":"2026-06-08T12:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=2185"},"modified":"2026-06-10T08:09:28","modified_gmt":"2026-06-10T08:09:28","slug":"detzel-erhard-1924-1944","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=2185","title":{"rendered":"Erhard Detzel (1924-1944)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hatte sich der Ackerer Hugo Detzel anders vorgestellt. 1924 hatte er die Herxheimerin Klara Detzel geheiratet und in der Unteren Hauptstra\u00dfe 130 in Herxheim eine Familie gegr\u00fcndet. Bald danach kam im Dezember des gleichen Jahres der Sohn Arnulf auf die Welt. Ein gutes Jahr sp\u00e4ter wurde die Familie mit einem weiteren Kind gesegnet. Am\u00a017. September 1926\u00a0wurde Erhard geboren. Die Eltern von Arnulf und Erhard konnten optimistisch in die Zukunft schauen. Die Nachfolge des gro\u00dfen landwirtschaftlichen Betriebs f\u00fcr die nachfolgende Generation schien gesichert. Es kam dann doch anders, wie nachfolgend dargelegt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"747\" height=\"1024\" data-id=\"2186\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Passbild-747x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2186\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Passbild-747x1024.jpg 747w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Passbild-219x300.jpg 219w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Passbild-768x1052.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Passbild.jpg 821w\" sizes=\"(max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"718\" height=\"1024\" data-id=\"2187\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-2-718x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2187\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-2-718x1024.jpg 718w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-2-210x300.jpg 210w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-2-768x1095.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-2-1077x1536.jpg 1077w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-2.jpg 1370w\" sizes=\"(max-width: 718px) 100vw, 718px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erhard Detzel in zivil (Passbild links) und in der Uniform des Reichsarbeitsdienstes (rechts) <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als der Zweite Weltkrieg begann, hatte Sohn Arnulf die Volksschule schon hinter sich und arbeitete fest und verantwortlich in der Landwirtschaft mit. \u00a0Der zweitgeborene Erhard hatte gerade die Schulpflicht hinter sich und arbeitete ebenfalls auf dem elterlichen Betrieb. Die Arbeit auf dem Acker oder im Stall war er, wie alle Bauernbuben in jener Zeit, gewohnt. Seine freie Zeit verbrachte er zu Teilen in der Herxheimer Hitlerjugend, der er in der Volksschulzeit beigetreten war. Als der Krieg dann ins dritte Jahr ging, kam der Einberufungsbefehl f\u00fcr Erhards Bruder Arnulf. Ein Jahr sp\u00e4ter kam f\u00fcr Erhard der Ruf zum Reichsarbeitsdienst (RAD). Am 14. Dezember 1943 finden wir ihn als Arbeitsmann\u00a0im RAD-Lager Hassel\/Saar und schon drei Monate sp\u00e4ter ist er ab 29. M\u00e4rz 1944 Soldat des Flack Ersatz- und Ausbaubataillon 66 Mainz. In einem vom 6. Mai datierten Brief eines Freundes fragt ihn der Briefschreiber: \u201eNun, wie gef\u00e4llt dir das Soldatenleben? Am Anfang f\u00e4llt es einem immer ein bisschen schwer; das gibt sich dann aber mit der Zeit.\u201c In einem anderen Briefabschnitt bringt er die gemeinsame Zeit als Heranwachsende in Erinnerung: \u201eBei mir war es jetzt am 1. April schon ein Jahr, dass ich in Russland bin. Wie doch die Zeit vergeht, nicht wahr? Oft muss ich dran denken, als wir noch in eurem Hof zusammen Fu\u00dfball spielten. Ich glaube, man w\u00fcrde noch so manchen Ball zwischen den Dachkandel finden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-r.-mit-Heinz-Baudy-u.-gleichaltrigem-Feund-680x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2192\" style=\"width:488px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-r.-mit-Heinz-Baudy-u.-gleichaltrigem-Feund-680x1024.jpg 680w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-r.-mit-Heinz-Baudy-u.-gleichaltrigem-Feund-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-r.-mit-Heinz-Baudy-u.-gleichaltrigem-Feund-768x1156.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-r.-mit-Heinz-Baudy-u.-gleichaltrigem-Feund-1020x1536.jpg 1020w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-r.-mit-Heinz-Baudy-u.-gleichaltrigem-Feund.jpg 1302w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>                             Erhard Detzel (rechts) mit Heinz Baudy und gleichaltrigem Freund<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ein Brief der Eltern mit Datum vom 25. Oktober 1944 Sohn Erhard erreicht, da sind die deutschen Verb\u00e4nde nach der Invasion der Alliierten in der Normandie schon weit in Richtung Reichsgrenze zur\u00fcckgedr\u00e4ngt worden.&nbsp;Wir erfahren im Brief nicht nur die Sorge um die beiden an der Front befindlichen S\u00f6hne, sondern auch von den kriegsbedingten Umst\u00e4nden zu Hause in Herxheim. Die Mutter schreibt: \u201e\u2026W\u00fcrde dir gerne neuen Wein schicken. Aber wie? Vielleicht bekommst du doch mal Urlaub, dann kannst du aber saufen. Ich kann nicht verstehen lieber Erhard, dass du nicht mal einen Tag Urlaub bekommst. (\u2026). Ich meine, du sollst doch mal mit deinen Vorgesetzten sprechen. Vielleicht geht es doch. Fahre aber ja morgens in der Fr\u00fche. W\u00e4hrend dem Tag hat man immer Angst mit den Angriffen &#8211; die Sauk\u00f6pf! Gehen im Tiefflug runter. Wir haben im Feld schon manche Schrecken erlebt und haben uns schon \u00f6fters verstecken m\u00fcssen. Aber Gott sei Dank, es ist bis jetzt noch nichts passiert. Lieber Erhard, bei uns wird eben fest gebetet zum Schutz unserer Heimat. Ich glaube wir brauchen keine Angst zu haben, dass wir noch fort m\u00fcssen. Denn abends pilgern viele Leute in die Kapellen, um fest zu beten. Es wurde mit ausgebreiteten Armen gebetet zum Schutz unserer Heimat, f\u00fcr die Soldaten im Felde und f\u00fcr besondere Anliegen. Nach jedem Gebet wurde ein sch\u00f6nes Lied gesungen. Es war so feierlich und so ergreifend, dass einem alle Angst gewichen ist. Drum lieber Erhard, vergiss auch du nicht zu beten, denn du wei\u00dft, Gott verl\u00e4sst die Seinen nicht. \u2026 Wir haben so Angst um dich. Vielleicht k\u00f6nnen wir dich noch mal sehen. (\u2026)&nbsp;Dein Bruder Arnulf steckt eben b\u00f6s drin. Vielleicht besch\u00fctzt uns unser lieber Herrgott doch und schickt uns unsere lieben Kinder wieder gesund heim. Lieber Erhard, wir sind schon ganz fertig mit Dickr\u00fcben weg zu machen. Papa braucht nur heute noch das letzte Loch zu decken. Wir haben den Wingertsacker mit Kartoffeln auszumachen und den Stra\u00dfenacker mit Zuckerr\u00fcben. Die Bauern haben einige Tage frei bekommen und brauchen nicht zu Schanzen. Da kommt man ganz gut seiner Arbeit nach. Im Herxheimer Feld wurde auch schon geschanzt. Hoffentlich geht alles gut vor\u00fcber. Heute kam die Nachricht, dass Ethelbert Detzel (Hunnich Seppel) gefallen ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"514\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/briefe-1024x514.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2191\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/briefe-1024x514.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/briefe-300x151.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/briefe-768x386.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/briefe-1536x771.jpg 1536w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/briefe-2048x1029.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"alignwide wp-block-paragraph\"><em>Brief der Eltern an Erhard vom 25. Oktober 1944; Letzter Brief Erhards an seine Eltern und Todesmeldung des Kompaniechefs an die Eltern (von links nach rechts)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das letzte Lebenszeichen von Erhard Detzel ist ein Brief vom 7. Dezember 1944. Als Erhard Detzel diesen Brief schrieb, waren die Alliierten schon teilweise bis an den Westwall vorgedrungen. Er erkl\u00e4rt, warum er so lange nicht geschrieben hat und berichtet: \u201eWaren die ganze Zeit vorn am Bach gelegen und immer war was anderes. Entweder haben wir geschanzt, dann hat es geregnet und nachher musste man Wache stehen. Wenn das Wetter nur mal etwas besser w\u00fcrde. Wenn man so vorne am Bach liegt und es immer so regnet und mit dem Wind, da ist man den ganzen Tag nichts wie verk\u00e4ltet. Habe auch schon manches Mal Gl\u00fcck gehabt, wenn einem die Kugeln so \u00fcber den Kopf hinweg pfiffen. Waren auch schon schwer im Artilleriefeuer gelegen. Von Trauth Emil habe ich auch schon lange nichts mehr geh\u00f6rt, waren immer beisammen gewesen. Sind einmal versprengt gewesen und haben uns nimmer getroffen. Liegen jetzt in der N\u00e4he V\u00f6lklingen. Hoffentlich geht der Krieg bald zu Ende, dass wir wieder heim k\u00f6nnen in unsere Heimat. Wenn ich d\u00fcrfte, t\u00e4te ich von hier bis heim laufen und daheim von morgens bis abends arbeiten, als hier das mitmachen. (\u2026) Wie geht es euch daheim, macht euch ja nicht so viel Arbeit. Wenn der Kriegsschauplatz n\u00e4her r\u00fcckt, geht doch alles kaputt. Habe immer die Hoffnung, dass es dieses Jahr noch ausgeht.\u201c&nbsp; Drei Tage nach Verfassen dieses Briefes starb Erhard in Klein R\u00f6sseln in Lothringen nahe der Grenze zum Saarland. Der Splitter einer Granate hatte ihn am Hinterkopf getroffen und sofort get\u00f6tet. Er wurde auf dem Gemeindefriedhof in Kleinr\u00f6sseln von seinen Kameraden beigesetzt. Er war nur 18 Jahre alt geworden. Der Pfarrer des lothringischen Dorfes hat das Grab gesegnet und die Eltern in einem Brief davon informiert. Angesichts des Zeitpunktes Ende 1944 ist aus heutiger Sicht jene Passage des Briefes seines Kompaniechefs an die Eltern v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich, wenn da zu lesen ist: \u201eM\u00f6ge die Gewissheit, dass Erhard f\u00fcr die Zukunft und die Sicherheit des Reiches, f\u00fcr die Heimat, die Erhard wie wir alle unaussprechlich liebte, sein junges Leben gab, den Schmerz lindern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Grab-in-Niederbronn-1000x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2193\" style=\"aspect-ratio:0.976577401388571;width:575px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Grab-in-Niederbronn-1000x1024.jpg 1000w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Grab-in-Niederbronn-293x300.jpg 293w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Grab-in-Niederbronn-768x786.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Detzel-Erhard-Grab-in-Niederbronn.jpg 1253w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">                                           <em>Grab von Erhard Detzel in Niederbronn im Elsass<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sein endg\u00fcltiges Grab fand der Gefallene auf dem Soldatenfriedhof in Niederbronn\/Elsass. Wiederholt suchten die Eltern, Bruder Arnulf und weitere Verwandte die Grabst\u00e4tte auf und legten Blumen nieder.&nbsp;<br>&nbsp;Als das Kriegsgeschehen f\u00fcr Herxheim am 23. M\u00e4rz 1945 vorbei war, da warteten die Eltern noch immer auf die R\u00fcckkehr ihres Sohnes Arnulf. Dieser war zuletzt in Jugoslawien im Einsatz, dort in die Partisanenk\u00e4mpfe verwickelt und geriet dort auch in Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1948 zur\u00fcckkehrte. In Erinnerung an seinen gefallenen Bruder nannte Arnulf Detzel einen seiner S\u00f6hne Erhard. In seinem Besitz waren jene Dokumente, welche diese Biografie erst erm\u00f6glichten. Erinnert wird an Erhard Detzel auch auf dem Grabstein seiner Eltern auf dem Herxheimer Friedhof.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Dr. Klaus Eichenlaub)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das hatte sich der Ackerer Hugo Detzel anders vorgestellt. 1924 hatte er die Herxheimerin Klara Detzel geheiratet und in der Unteren Hauptstra\u00dfe 130 in Herxheim eine Familie gegr\u00fcndet. Bald danach kam im Dezember des gleichen Jahres der Sohn Arnulf auf die Welt. Ein gutes Jahr sp\u00e4ter wurde die Familie mit einem weiteren Kind gesegnet. Am\u00a017. 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