{"id":179,"date":"2024-09-16T12:54:53","date_gmt":"2024-09-16T12:54:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=179"},"modified":"2024-09-16T13:02:05","modified_gmt":"2024-09-16T13:02:05","slug":"adam-edmund-1919-1942","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=179","title":{"rendered":"Edmund Adam (1919-1942)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Edmund Adam war das zweite Kind der der Eheleute August und Josephina Adam. Er wurde am 30. Mai 1919 geboren. Sein Elternhaus stand in der Unteren Hauptstra\u00dfe 66. Sein Vater war Polizeidiener, sp\u00e4ter Polizeihauptwachtmeister. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Edmund den Beruf eines Schneiders. Sein \u00e4lterer Bruder war im Alter von 12 Jahre gestorbenen, so dass Edmund das einzige Kind der Familie war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"582\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Adam-Edmund-582x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-183\" style=\"width:223px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Adam-Edmund-582x1024.jpg 582w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Adam-Edmund-170x300.jpg 170w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Adam-Edmund-768x1352.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Adam-Edmund-873x1536.jpg 873w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Adam-Edmund.jpg 884w\" sizes=\"(max-width: 582px) 100vw, 582px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Todesanzeige Edmund Adam, 1942<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als 19-J\u00e4hriger wurde Edmund Adam&nbsp;im April 1938 als Arbeitsmann zum Reichsarbeitsdienst (RAD) gerufen und unmittelbar danach zum Wehrdienst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 26. August 1939 erreichte ihn der Einberufungsbefehl. F\u00fcnf Tage sp\u00e4ter folgte der \u00dcberfall Deutschlands auf Polen und der Beginn des 2. Weltkrieges. Edmund Adam ist bei einer Maschinengewehrkompanie. Sein erster Einsatz erfolgte im September 1940 als Besatzungssoldat in Belgien. In gleicher Aufgabe finden wir ihn ab Dezember 1941 in Nordfrankreich.&nbsp;Zum Begr\u00e4bnis seiner am 10. August 1941 verstorbenen Mutter wird er sicherlich in Herxheim geweilt haben, um dann erneut an den Einsatzort zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mittlerweile war mit dem sogenannten &#8220;Unternehmen Barbarossa&#8221; Deutschlands \u00dcberfall auf die Sowjetunion erfolgt.\u00a0 Mit dem Infanterieregiment 505 kam am 11. Februar 1942 der Gefreite Edmund Adam im Nordabschnitt der Ostfront zum Einsatz. Knapp sechs Wochen sp\u00e4ter ist Edmund Adam tot. Sein Todesdatum ist der 21. M\u00e4rz 1942. Er wurde nur 23 Jahre alt. Das EK II, das ihm zugesprochen wird, erreicht ihn nicht mehr. Die Urkunde zur Auszeichnung tr\u00e4gt als Datum den 24. M\u00e4rz 1942.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die amtliche Todesnachricht der Wehrmachtsauskunftsstelle erreicht Herxheim sp\u00e4t. Der Eintrag des Standesbeamten im Rathaus Herxheim ins Sterberegister&nbsp; tr\u00e4gt das Datum vom 28. Dezember 1942. Als Ort des Todes wird&nbsp;Lsustje-Polhanka festgehalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Edmund Adam liegt in russischer Erde an unbekanntem Ort begraben. In der Kriegsgr\u00e4ber-St\u00e4tte Sologubowka, 70 km s\u00fcd\u00f6stlich von St. Petersburg ist sein Name im dortigen Gedenkbuch eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Dr. Klaus Eichenlaub)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Edmund Adam war das zweite Kind der der Eheleute August und Josephina Adam. Er wurde am 30. Mai 1919 geboren. 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