{"id":1634,"date":"2025-11-13T11:01:17","date_gmt":"2025-11-13T11:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=1634"},"modified":"2025-11-13T11:01:17","modified_gmt":"2025-11-13T11:01:17","slug":"dudenhoffer-josef-1924-1945","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=1634","title":{"rendered":"Dudenh\u00f6ffer, Josef (1924-1945)"},"content":{"rendered":"\n<p>Josef Dudenh\u00f6ffer war das zweite Kind von Karl Dudenh\u00f6ffer und Luise geb. Eichenlaub. Er kam am 19. M\u00e4rz 1924 auf die Welt. Sein Elternhaus stand in der Haagstra\u00dfe 4 in Herxheim, wo vor dem Krieg lediglich drei H\u00e4user standen und erst danach sich weitere H\u00e4user dazugesellten. Josefs \u00e4lterer Bruder war Eduard und die nachfolgenden Geschwister waren die M\u00e4dchen Liesel, Eugenie und Anna Elisabeth.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1624\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Josef Dudenh\u00f6ffer (in Zivil) im Kreise seiner Familie <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Josef.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei Kriegsbeginn war Josef Dudenh\u00f6ffer 15 Jahre alt. Drei Jahre sp\u00e4ter musste er &#8211; auch wenn daf\u00fcr die Belege fehlen \u2013 wie sein Jahrgang zum Reichsarbeitsdienst (RAD) und unmittelbar danach zur Ausbildung als Soldat. Sp\u00e4testens 1943 d\u00fcrfen wir ihn im Kriegseinsatz an der Ostfront vermuten, wo sich das Kriegsgl\u00fcck schon deutlich von den deutschen Truppen abgewandt hatte und deren horrende personellen Verluste durch immer j\u00fcngere Jahrg\u00e4nge gef\u00fcllt werden mussten, bis schlie\u00dflich sogar 16-J\u00e4hrige den Soldatenrock anziehen mussten. Josefs \u00e4lteren Bruder Eduard hatten die K\u00e4mpfe bei Stalingrad schon 1942 in den Tod gerissen. Somit wird ihm klar gewesen sein, dass auch ihm ein Gleiches w\u00fcrde zusto\u00dfen k\u00f6nnen.\u00a0Noch nicht 21 Jahre alt, wurde Josef von der Kriegsfurie eingeholt. Seit 1. Januar 1945 galt er in den K\u00e4mpfen bei \u0141\u00f3d\u017a in Polen als vermisst und erhielt ob der Wirren der letzten Kriegswochen kein uns bekanntes Grab. Im Gedenkbuch auf dem Friedhof des polnischen Siemianowice bei Kattowitz wird an Josef Dudenh\u00f6ffer erinnert.<\/p>\n\n\n\n<p>So als w\u00e4re dies noch nicht genug, wurde im M\u00e4rz 1944 Eduards Vater Karl Dudenh\u00f6ffer bei einem Luftangriff der Alliierten am 10. April 1944 in Hasselt\/Belgien get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p>Luise Dudenh\u00f6ffer verlor beide S\u00f6hne, einen Schwager, einen ihrer Br\u00fcder und wurde dann noch Kriegswitwe. Was f\u00fcr ein Schicksal!<\/p>\n\n\n\n<p>(Dr. Klaus Eichenlaub)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Josef Dudenh\u00f6ffer war das zweite Kind von Karl Dudenh\u00f6ffer und Luise geb. Eichenlaub. Er kam am 19. M\u00e4rz 1924 auf die Welt. Sein Elternhaus stand in der Haagstra\u00dfe 4 in Herxheim, wo vor dem Krieg lediglich drei H\u00e4user standen und erst danach sich weitere H\u00e4user dazugesellten. 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