{"id":1622,"date":"2025-11-10T12:02:13","date_gmt":"2025-11-10T12:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=1622"},"modified":"2025-11-10T13:03:29","modified_gmt":"2025-11-10T13:03:29","slug":"doudenhoffer-eduard-1922-1943","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=1622","title":{"rendered":"Dudenh\u00f6ffer, Eduard (1922-1943)"},"content":{"rendered":"\n<p>Eduard Dudenh\u00f6ffer war das erstgeborene Kind von Karl Dudenh\u00f6ffer und Luise geb. Eichenlaub. Er kam am 10. November 1922 auf die Welt. Sein Elternhaus stand in der Haagstra\u00dfe 4 in Herxheim, wo vor dem Krieg lediglich drei H\u00e4user standen und erst danach sich weitere H\u00e4user dazugesellten. Im M\u00e4rz 1924 bekam Eduard mit Josef einen Bruder. Die nachfolgenden Geschwister waren die M\u00e4dchen Liesel, Eugenie und Anna Elisabeth.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1624\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Karl-mit-Familie-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#111111\" class=\"has-inline-color\"><strong>Eduard Dudenh\u00f6ffer (rechts in Uniform) mit seiner Familie, um 1940. <\/strong><\/mark><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Dudenhoffer-Eduard.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei Kriegsbeginn war Eduard Dudenh\u00f6ffer 17 Jahre alt. 19-j\u00e4hrig musste er am 6. Februar 1941 als Arbeitsmann zum Reichsarbeitsdienst (RAD-Abteilung K4\/112). Er wurde am 13. M\u00e4rz 1941 zum Sanit\u00e4tssoldat bef\u00f6rdert. Ab 10. Dezember des gleichen Jahres wurde er nach den vorliegenden Akten als Soldat der Sanit\u00e4tsersatzabteilung 12 Bad Kreuznach gef\u00fchrt.<br>Ab dem 21. August 1941 war Eduard Dudenh\u00f6ffer in Sowjet-Russland im Einsatz. Ab 24. M\u00e4rz 1942 tat er im Feldlazarett Gro\u00dfdeutschland Dienst und wurde drei Monate sp\u00e4ter zum Sanit\u00e4tsobersoldat bef\u00f6rdert. Die Schlacht um und vor Stalingrad brachte Eduard Dudenh\u00f6ffer den Tod. Im Gefecht wurde ihm der Oberschenkel abgerissen. Er starb wenige Stunden sp\u00e4ter am 23. Juli 1943 und wurde von seinen Kameraden in die Erde der russischen Steppe gesenkt.<br>Sp\u00e4ter erhielt Eduard Dudenh\u00f6ffer durch den Volksbund Deutsche Kriegsgr\u00e4ber F\u00fcrsorge auf der Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte Rossoschka bei Wolgograd ein Endgrab. Dort sind 61.791 Gefallene begraben und auf gro\u00dfen Granitbl\u00f6cken sind die Namen von fast 120.000 Vermissten und Toten verewigt. Die sterblichen \u00dcberreste von Eduard Dudenh\u00f6ffer liegen im Grab 262 in der Reihe 7 des Blocks 44. Aus seiner Familie hat nie jemand den weiten Weg dorthin gefunden. Dies ist umso mehr erkl\u00e4rlich, da auch Eduards j\u00fcngerer Bruder Josef ab 1. Januar 1945 in den K\u00e4mpfen bei \u0141\u00f3d\u017a in Polen<br>als vermisst galt und f\u00fcr den es in den Wirren der letzten Kriegswochen kein Grab gab. So als w\u00e4re dies noch nicht genug, starb im M\u00e4rz 1944 Eduards Vater Karl Dudenh\u00f6ffer bei einem Luftangriff der Alliierten am 10. April 1944 in Hasselt\/Belgien. Eduards Mutter Luise Dudenh\u00f6ffer wurde Kriegswitwe, verlor beide S\u00f6hne, einen Schwager und einen ihrer Br\u00fcder im Zweiten Weltkrieg. Was f\u00fcr ein Schicksal!<\/p>\n\n\n\n<p>(Dr. Klaus Eichenlaub)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eduard Dudenh\u00f6ffer war das erstgeborene Kind von Karl Dudenh\u00f6ffer und Luise geb. Eichenlaub. Er kam am 10. November 1922 auf die Welt. Sein Elternhaus stand in der Haagstra\u00dfe 4 in Herxheim, wo vor dem Krieg lediglich drei H\u00e4user standen und erst danach sich weitere H\u00e4user dazugesellten. Im M\u00e4rz 1924 bekam Eduard mit Josef einen Bruder. 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