{"id":1103,"date":"2025-06-27T06:45:41","date_gmt":"2025-06-27T06:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=1103"},"modified":"2026-02-23T19:26:34","modified_gmt":"2026-02-23T19:26:34","slug":"adolf-beiner-1920-1942","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/?page_id=1103","title":{"rendered":"Adolf Beiner (1920-1942)"},"content":{"rendered":"\n<p>Adolf Beiner kam als sechstes von acht Kindern des Ehepaares Michael Beiner und Anna geborene Rieder am 30. April 1920 in Herxheim zur Welt. Sein Elternhaus war im Scharfeneck 16. Er besuchte wie alle seine Geschwister die Volksschule. Sein Bruder Ludwig hat in seinen Erinnerungen festgehalten: \u201eMein Bruder Adolf trat nach der Schulzeit in Kandel ebenfalls eine Malerei-Lehrstelle an, musste diese aber wegen un\u00fcberbr\u00fcckbarer Schwierigkeiten mit dem Lehrherrn alsbald aufgeben. Er trat sofort bei Bruder Eduard in die Lehre ein und vollendete diese mit Erfolg.\u201c Adolf hatte es in der Kunst der Zeichnung zu gro\u00dfen Fertigkeiten gebracht. Seinen Zeichenblock hatte Adolf sp\u00e4ter im Tornister an der Front dabei, wie dies einige Zeichnungen aus dieser Zeit belegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"811\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-Zeichnung-811x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1105\" style=\"width:545px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-Zeichnung-811x1024.jpg 811w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-Zeichnung-238x300.jpg 238w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-Zeichnung-768x970.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-Zeichnung.jpg 978w\" sizes=\"(max-width: 811px) 100vw, 811px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>                                  <em>Zeichnung von Adolf Beiner mit dem Titel &#8220;Fliegerpech&#8221;, o.J. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer 1940 rief man ihn zu den Soldaten. Seine erste Einheit war das Infanterie Ersatzbataillon 104 Darmstadt. In einem seiner Briefe schreibt er vom Einsatz bzw. Aufenthalt in Frankreich, K\u00e4rnten und Finnland (Samland). Zu Beginn des Russland-Feldzuges kam er an die Ostfront.&nbsp;Adolf Beiner war ein flei\u00dfiger Briefschreiber. \u00dcber den Weg seiner Einheit an die russische Front schreibt er ausf\u00fchrlich: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"716\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Familienfoto-Adolf-3.-v.r-1024x716.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1109\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Familienfoto-Adolf-3.-v.r-1024x716.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Familienfoto-Adolf-3.-v.r-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Familienfoto-Adolf-3.-v.r-768x537.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Familienfoto-Adolf-3.-v.r-1536x1075.jpg 1536w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Familienfoto-Adolf-3.-v.r-2048x1433.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em> Gruppenfoto der Familie Beiner aus Herxheim vor dem Krieg. Adolf ist die dritte Person von rechts. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Es war am Freitag, den 17. Juni, das Wetter war herrlich. Doch daf\u00fcr hatten wir keinen Sinn, denn alles glich einem Taubenschlag, ein Hin und Her, einpacken und reinigen \u00fcberall. Die Trillerpfeife des Unteroffiziers vom Dienst stand nicht still und als der Abend heraufkam, war alles soweit. Kurz vor 23 Uhr ging es dann mit Sack und Pack ab und nach einem kurzen Marsch von 22 km erreichten wir den Bahnhof von Milowitz <\/em>(Stadt im heutigen Tschechien, Truppen\u00fcbungsplatz aus \u00f6sterr.-ungarischer Zeit)<em>, wo wir verladen wurden. Der Tag begann und die Sonne kam schon langsam wieder und umrahmt die T\u00fcrme und Bauten, sodass man nach und nach alles allm\u00e4hlich erkennen konnte. Um 8 Uhr setzte sich der Zug in Gang. Noch ein letzter Blick zur Stadt und in die Gegend, in der wir f\u00fcr kurze Zeit unsere Heimat hatten. So ging es nun los durch manches sch\u00f6ne St\u00fcckchen Heimat in Richtung Osten und man lernte sie dabei so recht lieben und sch\u00e4tzen. St\u00e4dte und Strecke kann ich euch noch nicht nennen, da es verboten ist, werde es aber sp\u00e4ter mal tun. Lagen zu 24 Mann in einem Waggon und an Stimmung fehlte es nicht. Hatten manche sch\u00f6ne Stimmen darunter und so formte sich bald ein Chor zusammen und manches sch\u00f6ne Heimatslied kam zur Geltung. Doch bald war die Grenze \u00fcberschritten und somit schwand die Lust f\u00fcr Schlager zu singen. Man fand vielmehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr sch\u00f6ne tiefsinnige Heimatlieder. Es ist auch was feierlich, wenn so Abend wird und die T\u00fcren sind zu, da es ja nichts mehr zu sehen gibt, da die Nacht alles verdeckt. Jeder liegt auf seinem Lager, dass er sich zurecht gemacht hat. Man sitzt und raucht, denkt zur\u00fcck an die Heimat und an die Zukunft und da f\u00e4ngt dann einer an \u201eIm sch\u00f6nsten Wiesengrunde\u201c zu singen, ein jeder singt mit so richtig feierlich und and\u00e4chtig. Ich kann nur sagen, das ist ein Erlebnis. Auf einem Stahlhelm brennt eine Kerze. (\u2026) langsam wird man m\u00fcde. Nochmals formt sich ein Lied \u201eGuten Abend, gute Nacht\u201c und dann wird es still. Jeder tr\u00e4umt noch eine Zeit lang vor sich hin, bis jeden der Schlaf erfasst hat. So vergeht Tag f\u00fcr Tag. Bei Tag wird\u2019s nun \u00f6der, denn Russlands Gegend gibts nicht viel zu sehen und wenn man tagelang diese weite, ungeheure Weite sieht, so sehnt man sich zur\u00fcck in unserer Heimat, denn diese Armut hier nimmt einem den restlichen Sinn f\u00fcr dieses Land.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"820\" height=\"543\" data-id=\"1107\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/adolf-unterkunft.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1107\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/adolf-unterkunft.jpg 820w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/adolf-unterkunft-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/adolf-unterkunft-768x509.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 820px) 100vw, 820px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"670\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/brief-adolf-1024x670.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1108\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/brief-adolf-1024x670.jpg 1024w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/brief-adolf-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/brief-adolf-768x503.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/brief-adolf.jpg 1114w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>   Zeichnung (oben) einer Unterkunft, in der Adolf Beiner kurzzeitig lebte und Brief aus dem Feld. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch \u00fcber den Vorgang seiner ersten Verwundung werden wir im Detail informiert. Im Brief mit dem Datum vom 25.&nbsp;August 1941 berichtet er: <em>\u201eAm 22. August waren wir gut vorgekommen, hatten bereits 40 km zur\u00fcckgelegt. Waren Panzer sowie sonstigen Waffen unterstellt und das ganze ging alles immer vorw\u00e4rts. Au\u00dfer, dass hier und da einige Minen hochgingen oder ungef\u00e4hr 2 km vor uns Br\u00fccken oder sonstige Sachen hochgingen. Da wurden wir pl\u00f6tzlich von Fliegern angegriffen und dabei bekam ich einen Splitter in den linken Oberarm. Ist nicht so schlimm. Wurde gleich mit einem Auto zur\u00fcckgebracht nach Kopasten, das ungef\u00e4hr 60 km zur\u00fccklag. Hier bekam ich dann den Splitter raus gemacht. Schicke diesen euch zur\u00fcck, da er bestimmt bei mir zu schnell verloren geht und ich ihn aber gerne aufheben will. Schmerzen sind nicht allzu gro\u00df und wenn man andere Kameraden als sieht, so ist man mit seinen eigenen gerne zufrieden.\u201c<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Adolf kam ins Lazarett nach Lublin\/Polen und kehrte nach Genesung wieder an die Front zur\u00fcck. Mehr als bei anderen Kriegsteilnehmern werden wir nicht nur \u00fcber die klimatischen Verh\u00e4ltnisse in den Weiten Russlands informiert, sondern auch \u00fcber die Frontgeschehnisse, gleichwohl ja diesbez\u00fcglich Berichtsverbot bestand und es eine Zensur gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erfahren aus den Briefen, dass Adolf keine Gelegenheit zum Besuch des Feldgottesdienstes und der Teilnahme an der Kommunion auslie\u00df. Adolf Beiner bekennt sich in seinen Briefen als gl\u00e4ubiger Christ, so wenn er schreibt: <em>\u201eSo gehe ich mit leichten Herzen wieder hinein in den Kampf. Gott ist bei uns und wird uns leiten und f\u00fchren. Wollen wir bitten, dass er uns wieder gesund aus diesem Krieg heraus f\u00fchrt. Doch wollen wir nicht verzagen, wenn er es anders bestimmt. Wie er es macht, so ist es recht und gut. Er tut alles nur um unser Seelenheil. Ich will auch Gott bitten in meinen Gebeten, dass er jeden Schmerz und Sorge von euch wenden m\u00f6ge. Viel habt ihr schon ertragen m\u00fcssen. Aber das ist Gottes Wille. Den einen pr\u00fcft er so, den anderen durch Leid und Schmerz und den andern so\u201c.<\/em> <br>&nbsp;Auch \u00fcber den Vorgang der zweiten Verwundung vom 10. Juli&nbsp;1942 sind wir aus einem seiner Briefe informiert: <em>\u201eAm 10. Juli bin ich verwundet worden durch Gewehrsschuss bei einem Sp\u00e4htrupp. Hatte aber dabei viel Gl\u00fcck. Der Schuss ging an der linken unteren Seite des Ges\u00e4\u00dfes hinein und an der inneren Seite des Beckens heraus, neben der Hauptschlagader. Knochen oder sonstige wichtige Teile sind nicht verletzt und ist, wie man sagt, ein glatter Durchschuss. Wird in 8-14 Tagen wieder gut sein. (\u2026) Ich will auch zufrieden sein, leicht h\u00e4tte es schief gehen k\u00f6nnen und wenn Gott will, ist alles bald vorbei und dann gibt es wenigstens ein richtiges Wiedersehen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"659\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-659x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1110\" style=\"width:400px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-659x1024.jpg 659w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-193x300.jpg 193w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-768x1194.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-988x1536.jpg 988w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-1318x2048.jpg 1318w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 659px) 100vw, 659px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Adolf durfte in Folge seiner Verwundung f\u00fcr einige Tag nach Hause. Es blieb, wie wir sp\u00e4ter sehen, bei diesem einen Heimaturlaub. Adolf Beiner wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet und kehrte im Oktober wieder zur Truppe zur\u00fcck, die an der Wolga in Stellung lag und fand diese in einem desastr\u00f6sen personellen Zustand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte erhaltene Feldpost tr\u00e4gt das Datum vom 12. Dezember 1942. Darin schreibt Adolf Beiner: <em>\u201eEinmal werden wir wieder Wiedersehen feiern und Friede wird es auch mal wieder.\u201c<\/em><br>&nbsp;Dieser Wunsch ging nicht in Erf\u00fcllung. Ab 1943 kam keine Post mehr bei den Eltern an. Die Nachricht des Wehrkreiskommandos-Arbeitsstab Stalingrad kam mehr als ein Jahr sp\u00e4ter bei Familie Beiner an: <em>\u201eSehr geehrter Herr Beiner! Der Abschluss der Ermittlungen \u00fcber das Schicksal ihres Sohnes des Gefreiten Adolf Beiner, der zuletzt im Kampfraum Stalingrad eingesetzt war, hat keine restlose Klarheit erbracht. Ihr Sohn wurde am 4.1.1943 zuletzt lebend gesehen. Ihr Sohn ist somit seit 4.1.1943 als vermisst anzusehen\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"674\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-mit-Braut-Erika-674x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1111\" srcset=\"https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-mit-Braut-Erika-674x1024.jpg 674w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-mit-Braut-Erika-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-mit-Braut-Erika-768x1167.jpg 768w, https:\/\/www.kulturelleserbe-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Beiner-Adolf-mit-Braut-Erika.jpg 898w\" sizes=\"(max-width: 674px) 100vw, 674px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>                                           Adolf Beiner mit seiner Braut Erika vor dem Krieg. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei weitere Br\u00fcder von Adolf Beiner kehrten nicht mehr aus dem Krieg zur\u00fcck. Bruder Eduard fiel im Dezember&nbsp;1942 und Bruder August 1942 bei Stalingrad. Die K\u00e4mpfe um Stalingrad brachten somit zwei S\u00f6hnen der Familie Beiner den Tod im Felde. Familie Beiner hat es mit drei gefallenen S\u00f6hnen besonders schwer getroffen. Lediglich ihr Sohn Ludwig Beiner, der bei der Marine im Einsatz war, kehrte unversehrt zur\u00fcck und gab durch sein Wirken im Amt und im Ehrenamt ein Beispiel daf\u00fcr, welche Kompetenzen die gefallenen Br\u00fcder mit ins Grab genommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>(Dr. Klaus Eichenlaub)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adolf Beiner kam als sechstes von acht Kindern des Ehepaares Michael Beiner und Anna geborene Rieder am 30. April 1920 in Herxheim zur Welt. Sein Elternhaus war im Scharfeneck 16. Er besuchte wie alle seine Geschwister die Volksschule. 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